Ausgehend vom christlichen Menschenbild und vom Wissen um die Ganzheitlichkeit wenden wir uns allen Menschen zu, die unsere Hilfe wünschen. Dabei spielt die Konfessionszugehörig-keit keine Rolle. Klientenorientiert und unter Beachtung der aktuellen Krankheitssituation sowie der individuellen Lebenslage möchten wir Hilfe, Beratung und Pflege leisten.
Dabei gilt es, die Grundsätze wirtschaftlichen Arbeitens zu beachten. Diese dürfen aber nicht allein unser Handeln bestimmen. Wir nehmen uns vor, das Leitbild in unserer täglichen Arbeit vorzuleben, es verbindlich und überprüfbar zu machen.

Dies bedeutet für uns im Einzelnen:

  • Wir orientieren uns am christlichen Menschenbild.
  • Wir wenden uns allen Menschen zu, die unsere Hilfe wünschen. Konfessionszugehörig-keit oder Nichtkonfessionszugehörigkeit der Patienten sind für unsere Pflegequalität nicht maßgebend.
  • Die Lebensqualität des uns anvertrauten Menschen zu erhalten, wiederherzustellen oder zu verbessern ist unser höchstes Ziel.
  • Wir sehen jeden Menschen als einzigartige, individuelle Persönlichkeit, wissen um die Ganzheitlichkeit des Menschen und achten seine Würde.
  • Wir verfolgen ein aktivierendes, betreuendes und versorgendes Pflegeziel.
  • Wir nehmen soziale, körperliche, geistige und seelische Bedürfnisse gleich wichtig.
  • Wir lehnen uns in der Planung und Umsetzung der Pflege an das Pflegemodell von Mo-nika Krohwinkel an.
  • Die Biografie des einzelnen Patienten ist ein formender und wichtiger Lebensteil und wir wollen wichtige Einflüsse in die Pflege integrieren.
  • Wir setzen wenn immer möglich auf Selbstentscheidungs- und Selbsthandlungskompe-tenz der Patienten.
  • Wir sorgen für eine Atmosphäre des Vertrauens zwischen Patienten, seinen Angehöri-gen, seinen Betreuern und dem Pflegepersonal. Wir verstehen uns als Gesprächspartner und Vermittler für Probleme und unterstützen einen offenen, durch Menschlichkeit ge-prägten Umgang miteinander, bei dem auch Emotionen ihren Platz und ihre Bedeutung haben.
  • Wir achten darauf, dass die häuslichen Räumlichkeiten nicht in erster Linie der Pflege angepasst werden, sondern die Pflege den Räumlichkeiten. Erfahrungen geben wir durch Anleitung den Angehörigen weiter und integrieren sie in Entscheidungen.
  • Wir sehen unsere Diakoniestation als Dienstleistungsunternehmen, welches kundenori-entiert und ökonomisch arbeitet um die Station zu erhalten und zu entwickeln.
  • Kritiken und Anregungen sehen wir als Chancen, um unsere Arbeit zu verbessern.
  • Am Ende einer Pflegebegleitung steht oft der Tod. Wir treten für ein Sterben in Würde ein, das auch zu Hause möglich ist, in dem wir Wünsche des Sterbenden respektieren und ihn auf dem letzten Weg begleiten.
  • Angebote von Aus-, Fort- und Weiterbildung nutzen wir dazu, um unsere Professionali-tät zu sichern und zu erhöhen.